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01.04.2021

Elektro-Innung Marburg fördert Anschaffung von Corona-Tests

Innung ruft Betriebe zum Testen auf und unterstützt die Anschaffung von Tests mit 3.000 € aus dem Innungshaushalt.

Bild: Innung für elektro- und informationstechnische Handwerke Marburg

Wie Reiner Kahle, Obermeister der Innung für elektro- und informationstechnische Handwerk Marburg, bei einem Pressetermin am 1. April 2021 mitteilte, unterstützt die Innung die Anschaffung von Coronatests bei ihren Mitgliedsbetrieben im Rahmen einer Sonder-Aktion. Das sei am Vorabend bei der Online-Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen worden. Gemeinsam mit Kerstin Wagner, Vice President Marketing and Sales Diagnostics, von der Siemens Healthcare Diagnostics Inc., seinem Stellvertreter Carl-Erik Spenler und Innungs-Geschäftsführer Meinhard Moog stellte der Innnungsvorsitzende den Beschluss und eine Vereinbarung über den Bezug von Tests des Unternehmens mit Sitz in Marburg vor.

„Damit unterstützen wir den Appell der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft an die Betriebe, ihren Beschäftigten, Testmöglichkeiten anzubieten, um Infektionen frühzeitig erkennen zu können“, sagte Kahle und verkündet, dass die Innung für diesen Zweck aus dem Haushalt 2021 einen Betrag von 3.000,- Euro bereitstellen werde. Diese Initiative und die Vorbereitung des erforderlichen Beschlusses hatte einige Tage vor der Versammlung der Innungsvorstand auf den Weg gebracht und dabei auf die aktuelle Situation in der Pandemie reagiert.

Obermeister Reiner Kahle und sein Stellvertreter Carl-Erik Spenler betonten, man wolle als Zusammenschluss der E-Handwerksunternehmen der Region deutlich machen, dass die Wirtschaft Verantwortung übernimmt. Neben den Hilfestellungen der Innung wie die Bereitstellung von Informationen und Handlungshilfen, werde die Innung nun zusätzlich aktiv mit finanzieller Unterstützung Anreize schaffen, damit das Testen in den Unternehmen zum festen Bestandteil des betrieblichen Alltags wird. Im Ergebnis erhoffen sich die Innungsverantwortlichen mehr Sicherheit für die gesamte Belegschaft der Betriebe und auch für die Kundinnen und Kunden.

„Wir hoffen, dass möglichst viele der 75 Innungsfachbetriebe mit ihren rund 700 Beschäftigten entsprechende Tests bestellen, damit die Zeit bis das Impfen greift, sicherer wird“, so Kahle und Spenler abschließend.

Sobald die Vorgehensweise mit dem Lieferanten abgestimmt ist, erhalten die Betriebe einen Bestellschein für die Teilnahme an der Aktion.

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